Eine Präventionskampagne der

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Betriebsärzte

Voller Einsatz für den Rücken!

Arzt und Patientin

Fast ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeitstage entfallen jedes Jahr auf Muskel-Skeletterkrankungen. Jährlich scheiden deswegen mehr als 25.000 Menschen vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Zudem verursachen Muskel-Skeletterkrankungen hohe volkswirtschaftliche Kosten: So betrug der Produktionsausfall dadurch alleine 2010 rund neun Milliarden Euro.

Ein bewegungsarmer Lebensstil und Belastungen durch die Arbeit sind die häufigsten Ursachen für diese Beschwerden. Als Betriebsärztin oder Betriebsarzt wissen Sie jedoch, dass sich gerade arbeitsbedingte Rückenbelastungen und erkrankungen mit gezielten Maßnahmen eindämmen oder gar verhindern lassen. Mit unserer Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ wollen wir diese Rückenbelastungen spürbar verringern – und bitten Sie dazu um Unterstützung.


So machen Sie sich für den Rücken stark

Als Expertinnen und Experten in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz sind Sie wichtige Multiplikatoren für die Präventionsbotschaft vor Ort. Sie können den Arbeitgeber von der Bedeutung der Prävention von Rückenbelastungen überzeugen und ihm Vorschläge für die Verbesserung der betrieblichen Verhältnisse unterbreiten. Motivieren Sie Beschäftigte, mehr für die Gesundheit ihres Rückens zu unternehmen und empfehlen Sie präventive Maßnahmen. Eine Sammlung hilfreicher Informationsmaterialien finden Sie auf diesen Seiten.

Die arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchung bildet einen zentralen Bestandteil Ihrer Arbeit. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um die Beschäftigten auch zu Belastungen des muskulo-skelettalen Systems zu beraten und zu untersuchen. Hierzu steht Ihnen unter anderem ein dreiteiliges arbeitsmedizinisches Vorsorgekonzept zur Verfügung, das neben Hinweisen zur Gefährdungsbeurteilung auch den Vorsorgegrundsatz G 46 ( zur Handlungsanleitung ) und einen Leitfaden zur Funktionsdiagnostik von Muskel-Skeletterkrankungen beinhaltet.

Nach der aktuellen Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) sind Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber verpflichtet, ihren Beschäftigten bei körperlich anstrengender Arbeit eine arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten. Im Dezember 2014 hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) die neue arbeitsmedizinische Regel (AMR) 13.2 „Tätigkeiten mit wesentlich erhöhten körperlichen Belastungen mit Gesundheitsgefährdungen für das Muskel-Skelett-Systems“ bekannt gegeben. Die AMR 13.2 konkretisiert die Tatbestände, wann wesentlich erhöhte körperliche Belastungen bei bestimmten Tätigkeiten anzunehmen sind, die zu einer gesundheitlichen Gefährdung für das Muskel-Skelett-System führen können und bei denen demzufolge ein Angebot zur Vorsorge zu erfolgen hat.

Beteiligen Sie sich an unserer Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“ und nutzen Sie unsere Angebote. Wir unterstützen Sie gern.


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